Aktuelles


 

Eine neue Kinderärztin

Erkert_gyn

 

Gynäkologische Sprechstunde für Kinder und Jugendliche

Erkert_gyn

Eine neue Hausärztin

Heidi Bieri

Eine neue Doppelpraxis

Ärzte im Zentrum

Unsere Zukunftspläne

Ärzte im Zentrum


Christoph Althaus
Mit grosser Freude darf ich Ihnen meinen Praxispartner und Nachfolger med. pract. Andreas Mensch vorstellen.
Andreas Mensch nimmt seine Tätigkeit in meiner Praxis am 1. Juni 2011 auf. Er ist ein sehr gut ausgebildeter, erfahrener und sympathischer Berufskollege. Ich kann Ihnen Herrn Mensch bestens empfehlen und bitte Sie, ihm das Vertrauen zu schenken, das Sie mir in den vergangenen Jahren entgegenbrachten. Mein Ausscheiden ist geplant im Frühling 2015.

Wie geht es weiter

Was bedeutet dies für Sie?

Ich bin glücklich, dass ich mit Andreas Mensch einen derart sympathischen und tüchtigen Schweizer Arzt als Doppelpraxispartner und späteren Nachfolger finden konnte.

Herzlichst Ihr Christoph Althaus

Andreas Mensch

Mit grösster Freude möchte ich mich als zukünftiger Praxispartner und Nachfolger von Dr. Althaus bei Ihnen vorstellen!

Wer bin ich

Geboren 1973 in Zürich und aufgewachsen in Adliswil, habe ich ebenfalls in Zürich die Kantonsschule besucht und Humanmedizin studiert.
Nach dem Staatsexamen im Jahr 2000 habe ich mich mit dem Ziel, ein Hausarzt und Grundversorger zu werden, in diversen Schweizer Spitälern und Arztpraxen in den Disziplinen Unfallchirurgie, Innere Medizin, Rheumatologie, Neurologie, Allgemeinchirurgie, Nephrologie, Psychiatrie, Gynäkologie und Ultraschall ausgebildet.

Meine Interessen

Mein grosses Interesse an anderen Kulturen hat mich während meiner Zusatzausbildung in Akupunktur und Chinesischer Medizin 5 Monate nach China geführt.
Als Arzt durfte ich auch in Indien in einem tibetischen Kloster tätig sein. Mit der Schweizer Armee war ich als KFOR-Offizier ein halbes Jahr im Kosovo und konnte als Notfallarzt die Unabhängigkeitserklärung des jüngsten Staates von Europa in Pristina vor Ort miterleben.
Im Privatleben ist mir die Familie das Wichtigste; ich bin verheiratet und stolzer Papi von unserem 14 Monate alten Sohn Shayan, der uns täglich auf seine kleinen Entdeckungsreisen mitnimmt.
Ich freue mich darauf auch Sie kennenzulernen und - wenn Sie mögen - als Hausarzt Ihr Begleiter zu sein!

Herzlichst Ihr Andreas Mensch

Zielsetzungs-Workshop 2011

Im tiefverschneiten Wildhaus trafen sich die Partner ÄiZ zum jährlichen Zielsetzungsworkshop.

In den letzten dreieinhalb Jahren haben wir folgende Stärken erarbeitet:

Wir haben die Grundlagen für die Projekte des laufenden Jahres skizziert. Diese werden jetzt detailliert und anschliessend umgesetzt. Speziell gefreut hat uns die positive Rückmeldung eines jungen Kollegen. Er interessiert sich für die Möglichkeit, als Partner einzusteigen und hat uns deshalb an diesem Workshop begleitet.

Neuland betraten wir in einem kurzen Workshop zum naturtönigen Gesang des Alpsteins mit "gradhäbe", dem Umgang mit reibenden Tönen. Eine faszinierende Welt tat sich hier auf.

 

Neue Mitarbeiterin bei Dr. med. H. U. Kappeler:
Dr. med. Sandra Müller, Assistenzärztin kj

 

Betriebsausflug 2010
Am diesjährigen Betriebsausflug liessen sich die Teams der Ärzte im Zentrum in der Kartause Ittingen in die Welt der Kartäuser einführen.

Team

Ausflug

 

 

Ein SWICA-Gesundheitszentrum in Weinfelden- was heisst das?

Die SWICA will Anfang 2011 ein Gesundheitszentrum in Weinfelden eröffnen. Damit hält eine neue Form der medizinischen Versorgung Einzug im Thurgau: Der Krankenversicherer dehnt sein Tätigkeitsgebiet aus und wird zum medizinischen Leistungserbringer. Ein angestellter Arzt arbeitet als Leiter eines solchen Zentrums und weitere angestellte Ärzte unter seiner Aufsicht. Der Patient steht nicht mehr seinem persönlichen und unabhängigen Arzt gegenüber, sondern den Angestellten der Versicherung.

Was bedeutet das für die Patienten, die Patientinnen?

  1. Im Moment ergibt sich keine unmittelbare Veränderung, Es gilt einzig, dies zur Kenntnis zu nehmen. Die Patientinnen und Patienten sind weiterhin frei, ihren Hausarzt oder ihre Hausärztin im Rahmen ihrer Versicherungsdeckung zu konsultieren. Falls jemand in einem managed care Modell (Hausarztmodell) versichert ist, gilt dies weiterhin.
  2. Die SWICA fördert den Wechsel in die eigene Struktur mit einem eigenen Versicherungsprodukt. Dieses wird auch in unserer Region angeboten werden. Die Auswahl, aus denen Patientinnen und Patienten auslesen können, wird grösser.

Was bedeutet das für uns Ärzte im Zentrum?
Als Ärzten im Zentrum Weinfelden ist uns eine hohe Verfügbarkeit für unsere Patientinnen und Patienten, die Förderung der selbständigen Ärzte und das Engagement in der Ausbildung unseres eigenen Nachwuchses ein grosses Anliegen.
Mit unserem kollegialen Zusammenschluss als Gruppe freier, selbständiger Ärzte haben wir bereits vor 3 Jahren eine eigenständige Entwicklung umgesetzt und die medizinische Versorgungsqualität für unsere Patientinnen und Patienten in wesentlichen Bereichen verbessert.
Die SWICA sucht andere Wege. Wir werden zusammen mit anderen freien Ärzten der Region die weitere Entwicklung im Thurgau mit Aufmerksamkeit verfolgen und interessierten Kolleginnen und Kollegen unsere Erfahrung und Kompetenz im Aufbau und in der Organisation freier Ärztezentren zur Verfügung stellen.

 

 

Als Assistenzarzt bei den Ärzten im Zentrum:
Ein Tag im Leben des Michael Reutemann

Mittwoch morgen um 06.30 Uhr in Bülach: Tochter Nora (2 ½-jährig) steht schon neben dem Bett ihres Vaters und kann es kaum erwarten, von ihm in die Krippe gebracht zu werden. Doch heute ist in der Praxis Spätschicht angesagt, das heisst Beginn mit administrativen Arbeiten um 10 Uhr und Patienten-Sprechstunde von 13 bis 19 Uhr. Somit hat Michael Reutemann genügend Zeit, mit seiner Tochter gemütlich zu frühstücken (Kaffee Nr. 1 und 2). Kurz vor 9 Uhr fahren sie los.
Michael erreicht die Praxis kurz nach 10 Uhr, wo Fabienne (MPA 3. Lehrjahr) schon einen Stapel Briefpost bereitgelegt hat, welche er bei einer Tasse Kaffee (Nr.3) durchsieht. Zwei telefonische Anfragen von Patienten sind rasch erledigt. Reutemann lässt sich von Fabienne die Agenda reichen um abzuschätzen, was ihn an diesem Tag alles erwartet. Um 10.30 Uhr ist ein Pharmavetrtreter eingeschrieben, der ein neues Mittel gegen Diabetes vorstellen will. Viele der im 15-Minuten-Takt eingeschriebenen Patienten kennt er bereits.
Nach einem anregenden Gespräch mit dem Pharmareferenten und diversen administrativen Arbeiten
(Berichte an Versicherungen, Ueberweisungen an Spezialärzte, aber auch Fachlektüre zu aktuellen Fällen) ist es rasch Mittag geworden - Zeit das mitgebrachte Essen einzunehmen. Die MPA und Lehrtochter aus der Praxis im ersten Stock gesellen sich zu ihm (Kaffee Nr.4).
Pünktlich um 13 Uhr beginnt Michael mit der Sprechstunde. Kurz vorher hat Olivier Kappeler, der Arzt der Frühschicht ab 07 Uhr, mit seinem letzten Patienten Sprechzimmer 2 verlassen. Er geht nun in seine wohlverdiente Mittagspause.
Die ersten paar Kunden bieten keinerlei Probleme: eine Nahtentfernung nach einer Blinddarmoperation (er selber hatte die Patientin zehn Tage zuvor mit der Verdachtsdiagnose akute Appendicitis (Blinddarmentzündung) ins Spital eingewiesen) – Wie steht’s mit Schmerzen? – Nur noch beim Husten und beim Bücken. Es folgt eine Frau mit hohem Blutdruck, vier Wochen nach Medikamenten-Neueinstellung; anschliessend ein junger Mann mit einer unkomplizierten Infektion der oberen Luftwege. Er will sich vor allem eine Arbeitsunfähigkeit bescheinigen lassen. Reutemann gibt ihm zu verstehen, dass ein Schnupfen ohne Fieber eigentlich kein Grund ist, der Arbeit fernzubleiben. Während des etwas mühsamen Gesprächs meldet sich die leitende MPA Oezlem telefonisch: es sei ein Notfall angemeldet, wahrscheinlich eine Wundversorgung. Schon betritt der Verletzte blutüberströmt, gestützt von einem Betriebssanitäter, die Praxis. Er wird von MPA Karin ins freigewordene Sprechzimmer geleitet, wo er sich sogleich hinlegen muss. Michael lässt sich den Unfallhergang schildern: der Verletzte hat sich beim schnellen Aufrichten aus der Hocke an einer scharfen Metallkante im behaarten Kopf eine lange, stark blutende Schnittwunde zugezogen. Während Lehrtochter Fabienne die Lokalanästhesie bereitstellt, drückt Karin Gazekompressen fest auf die Wunde, damit die Blutstillung in Gang kommt. Nach gründlicher Desinfektion und Setzen der lokalen Betäubungsspritze näht M.R. die klaffende Wunde mit sechs Stichen zusammen. Die Routine für solche Eingriffe hat er sich als Assistenzarzt zwei Jahre zuvor in einem Regionalspital im Kanton Graubünden erworben. Nach diesem Notfall ist der Sprechstundenfahrplan etwas durcheinander geraten. Die wartenden Patienten reagieren verständnisvoll. Michael stärkt sich rasch mit einer Tasse Kaffee (Nr.5).
Die weiteren Fälle, die der Assistenzarzt an diesem Nachmittag behandelt: eine Therapiekontrolle bei einem chronischen Unterschenkelekzem, drei Patienten zur Laborkontrolle bei Blutverdünnung, einen akuten Hexenschuss, diverse Kontroll-Untersuchungen bei Diabetikern, eine Spitaleinweisung wegen Verdacht auf eine akute Entzündung der Gallenblase, eine Eisen-Infusion bei einer blutarmen jungen Frau und zum Schluss die Beurteilung der Fahrfähigkeit bei einer 76-jährigen Seniorin.
Etwas vor 19 Uhr rückt das Reinigungsteam an und Michael zieht sich zur administrativen Nachbereitung der Sprechstunde in die Büroräume zurück (Kaffee Nr. 6 und 7). Kurz nach 21 Uhr verlässt er die Praxis und fährt nach Hause. Morgen Donnerstag hat er seinen verdienten freien Tag. Nora wird sich freuen.

Michael Reutemann hat die Aerzte im Zentrum Ende Februar 2010 verlassen, um in Winterthur seine Facharztausbildung für Allgemeinmedizin in der Psychiatrie zu vervollständigen.

Fortsetzung folgt mit den bereits verpflichteten Assistenzärzten Sandra Müller und Markus Faia.